April 27th, 2013 Eric Wilde

©
rafeejewell
Viele Grafiker und Designer arbeiten als Freelancer, in Netzwerken von mehreren Kreativen oder aber in Agenturen – auch dort entweder fest angestellt oder aber auf Projektbasis und freiberuflich. Die meisten entscheiden sich bewusst für den einen oder den anderen Weg.
Freiberuflichkeit hat den Vorteil, dass man fern von Agentur-Hierarchien häufig direkt mit dem Kunden kommunizieren kann, sein erster Ansprechpartner ist und alles für ihn erledigt. In Agenturen winken wiederum die größeren Budgets, bei denen man dementsprechend auch mal "groß denken" kann. Dafür hat man nicht selbst schwierige Abstimmungsprozesse mit dem Kunden und muss intern auch mit dem Kundenberater, dem Texter und dem Projektmanager Hand in Hand arbeiten. Das alles hat seine Vor- und seine Nachteile.
Ein heute eher seltener Fall ist es, wenn man als Designer in einem Unternehmen direkt angestellt ist. Das gilt zumindest für Grafikdesigner, die Broschüren, Logos etc. entwickeln und gestalten. Deren Wertschöpfung ist in einer Agentur hoch, in einem Unternehmen eher gering, so dass die meisten Unternehmen, dieses Spezialistenwissen und -können eher auslagern. Anders sieht es schon bei Produktdesignern aus. Die arbeiten zwar auch sehr oft einfach nur projektbezogen als (feste) Freie. Sie werden aber auch häufig zum Beispiel in der Technik- oder Entwicklungsabteilung eines Unternehmens fest angestellt.
April 18th, 2013 Eric Wilde

©
Scoobay
Was kostet Design? Die einen rechnen nach Stundensätzen ab, bei anderen sind es Pauschalen und wieder andere versuchen, den Wert ihrer Leistungen zu vermitteln und kalkulieren auf dieser Grundlage ihre Angebote. Nicht selten ist es vor allem bei freiberuflichen Grafikdesignern der Fall, dass sie ihre Kapazitäten auslasten müssen und daher Angebote annehmen, die vielleicht dazu dienen, die Miete zu bezahlen, die den Wert ihrer Leistung jedoch kaum angemessen würdigen.
Eine gewisse Sicherheit, was Design wert ist und demensprechend kostet, gibt der AGD Vergütungstarifvertrag (VTV). Der VTV ist nun auch online verfügbar. In der entsprechenden Pressemeldung, die auch im Designtagebuch verlinkt wird, heißt es dazu:
"Der VTV Design liefert mit seinem dreigeteilten Vergütungsmodell ein erprobtes und bewährtes Kalkulationsmodell, dass die Leistungen von Kreativen in drei Teilen berechnet: zunächst die Entwurfsleistung als Werkvertrag mit fest vereinbartem Preis, dann die Nutzungsrechtseinräumung, flexibel auf die Verwendung durch den Auftraggeber angepasst, und weitere Leistungen und Nebenkosten nach entstandenem Aufwand."
Nun ist der AGD dafür bekannt, Honorare und Nutzungsrechte so zu bewerten, dass sich die meisten Dienstleister im Design-Umfeld freuen, wenn Sie auch nur mal die Hälfte der angesetzten Honorare in Rechnung stellen dürften. Weitaus praktikabler ist da in meinen Augen noch immer der Etat-Kalkulator, der für Kunden und für Dienstleister eine gute Richtschnur darstellt, um Angebote realistisch und angemessen zu erstellen und zu bewerben.
April 10th, 2013 Nurcan Oez
In welchen Bereichen werden eigentlich Grafikdesigner eingesetzt. Grafiker sind heutzutage in der Film und Videospiele Industrie vertreten aber auch in Bereich Illustration und Webdesign.Ein Grafiker im Videospiel Genre arbeitet beispielsweise mit speziellen Programmen zur Digitalen Modellierung, Programme wie beispielsweise 3ds Max Studio, Lightwave oder Cinema4D.Dabei arbeitet ein Grafikdesigner nicht etwa mit Pinsel und Farbe sondern mit Maus und teils mit einem Grafiktablet.
Der Grafiker ist die Person die alles Visuelle umsetzt. Das beinhaltet das Erschaffen endlos Fantasievoller aber auch Höchst Realistischer Digitaler Welten. Grafikdesigner sind jedoch nicht nur für 3dimensionelle Welten verantwortlich sondern auch für Illustration, Flyer, Logos usw. Dem Werk eines Grafiker begegnet man heutzutage überall. Im Kino, am Computer, im Fernsehen und selbst auf der Straße. Selbst bei der Planung kostspieliger Konstruktionen und neuer Produkte werden Grafikdesigner eingesetzt. So können Ingenieure und Architekten ihre Vorstellungen und Planungen zunächst in Digitaler Form umsetzen und dadurch ein besseres Gefühl für ihr Produkt kriegen.

©
brandbook.de